It's just easier than dealing with the pain...

Dieses Lied... wie eine Offenbarung. Anas Geschichte (und sie heißt Anabel, das hat nix mit diesen ana blogs zu tun!) [Und sie fiel mir "aus der Mitte" ein, "ohne Anfang und ohne Ende"] ... Sie hat genug, irgendwelche Probleme erdrücken sie, und statt sie zu lösen (und ich glaube, sie waren wirklich lösbar) verlässt sie nachts das Haus und nimmt den nächsten Zug. Egal wohin. Ohne Rückfahrt. Einfacher Weg, bloß weg... Jetzt steht das Thema ausziehen und zusammen ziehen zur Debatte und meine alten Geschichten holen mich ein. Ich schien eine Gabe zu haben, oder vielleicht auch nur ein Gespür - für die Dinge, that were to happen. Dann schrieb ich, und auf einmal wurde es. Aber ich bin nicht Ana, ich bin Louisa. Oder? Ich hoffe es, after all... ... Drücke ich mich deshalb so vorm schreiben? Oder doch nur deshalb, weil alles längere als eine Kurzgeschichte einfach unfassbar lang dauert? Weil sich alles längere als eine Erzählung nicht so leicht von-selbst entwickelt, sondern durchdacht werden muss? Und seit wann schreibe ich schon mit einem Plan... Das macht mir wirklich ein bisschen Angst, glaube ich. Andererseits habe ich vielleicht einfach damals schon gewusst, was noch immer gültig für mich ist: statt die naheliegende Lösung zu sehen, wähle ich den Drama Queen Joker (ja, Joker) und steige in den runaway train... und am Ende wird einer überfahren, war es nicht so? Naja, das war noch etwas unklar... ...

13.1.14 19:09, kommentieren

Shopping-share

Was ist so 'toll' am Shoppen, warum macht Geldausgeben glücklich, was soll das mit diesen Endorphinen und bla bei noch einem überflüssigen neuen Teil - und wozu das Ganze, wenn regelmäßig ein schlechtes Gewissen dabei rausspringt?
Ich persönlich bin wohl shoppingtechnisch ziemlich zurückhaltend. Zumindest im Vergleich - unterer Durchschnitt in Sachen Kaufhäufigkeit, Ausgaben, Kaufverhalten... nicht so viel, nicht so teuer, sehr auf Bedarf und Nutzen angepasst. Trotzdem kenn ich dieses Gefühl, oder diese Tendenz, dass man sich in neuem Teil X und voll aufgebrezelt wohl fühlt (ist sogar bei den Sims so - die können sich vor dem Spiegel aufbrezeln und fühlen sich danach ganz toll). Warum? Müssen wir uns wirklich aufhübschen, um uns wohl zu fühlen? Oder würde es auch reichen, bisschen länger vor dem Spiegel zu posieren? Vielleicht ist es ja genau das, dieses angucken von allen Seiten, das einem nach dem schick machen dieses Wohlgefühl bereitet. Und wenn man sich dann einfach so vor dem Spiegel dreht und wendet, kommt es vielleicht zu einem ähnlichen Effekt, bloß macht man das wohl selten - nur mit einem neuen Teil oder frisch geschminkt zum Beispiel. Kann das sein?
Andererseits, hübsche Sachen, die die schönen Seiten betonen und die weniger schönen kaschieren, sorgen natürlich und ganz logischerweise dafür, dass man sich gut fühlt - man sieht ja auf einmal nur noch die Schokoladenseiten. Würde man allerdings nackt posieren, sieht man eben einfach alles. Kann, denke ich, auch ganz gut sein, weil man eventuell Neues entdeckt und feststellt, dass man viel besser ist (aussieht), als man eventuell dachte. Aber kann auch nach hinten losgehen. Risiko wert? Vielleicht an "guten Tagen" bei entsprechender Veranlagung. Bei Problemen mit dem Selbstvertrauen hingegen, muss man wohl bisschen vorsichtig sein.
Kommt das denn dann eigentlich aus den Medien, oder definieren wir uns einfach heute zu viel über Äußerlichkeiten? Oder liegt es allgemein am Vergleich mit anderen, der es so nötig macht, dass wir uns die Schokoladenseiten an uns selbst vor Augen führen? Vielleicht waren die auch einfach schon früher so, vielleicht schon vor 1000 Jahren. Wer weiß. Von Schmuck und Geschmeide ist jedenfalls schon sehr, sehr lange die Rede... insofern.
Brauchen wir am Ende zumindest schöne Stücke (und nicht zwangsläufig auch dauernd neue Stücke) um uns wohlzufühlen? Beziehungsweise hübsch zu fühlen? Denn das ist ja wohl wirklich ziemlich förderlich, oder? Ich jedenfalls kenne das wirklich gut, diese Kette von hübsch machen, hübsch fühlen und schließlich hübsche Laune haben, sozusagen...

13.1.14 03:05, kommentieren

Die Probleme der Early Twenties

Wie ihr vielleicht wisst gehöre ich zur Gruppe der Twentysomethings - über uns gibt es auch ein schönes Lied, ein sehr passendes. Die Early Twenties jetzt speziell haben eine Reihe ganz typischer Probleme, die Late Twenties oft schon überwinden konnten, manchmal ganz einfach aus zeitlichen Gründen, wenn man so will. Zwischen ihren Ausbildungsabschlüssen und dem aktuellen Alltag liegen oft schon ein paar Jahre, dementsprechend kann man da erwarten dass es schon zur Findung einer Lösung (der Berufsfrage) gekommen ist. Auch einen zumindest temporären Wohnort haben die in der Regel schon gefunden. Das sind so zwei Bereiche, die einem Early Twenty hingegen einige Entscheidungsprobleme bereiten können. Können, nicht müssen. Das Problem dabei ist auch, dass wir mit Anfang zwanzig damit geimpft wurden, wie viele Möglichkeiten uns offen stünden und dass wir die freie Wahl hätten. Manchmal hat der Schulabschluss dann noch die weiteren Optionen etwas eingegrenzt, danach natürlich wird das Feld nochmal etwas enger. Aber jetzt auf einmal kommen die ganzen längerfristigen Entscheidungen. Und es ist ja bei der Fülle an Möglichkeiten trotzdem so wichtig, die richtige Wahl zu treffen, haben wir gelernt, denn wenn sie nicht passt werden wir auch nicht glücklich damit. Die Fächerwahl in der Schule hatte ja oft schon gar keine Auswirkungen mehr und einige Studiengänge beispielsweise haben wenig mit den beiden zu tun, zu denen sie einen befähigen sollen. Also wieso ist das plötzlich so wichtig? Fortsetzung folgt womöglich...

9.1.14 06:08, kommentieren

Glitzer, Glitzer!

Vor einer Weile habe ich, eher zufällig, beim Shoppen einen Pulli entdeckt und, rein zum Spaß, ihn auch anprobiert - manchmal probiere ich schöne Dinge an, nur um sie an mir gesehen zu haben, bereits wissend, dass ich sie aber nicht kaufen will. Oft sind sie nur hinsichtlich eines bestimmten Aspekts schön, zum Beispiel die Farbe oder so, und viel zu teuer, als dass ich sie mir kaufen wollte (kann ziemlich geizig sein, was das betrifft). Jedenfalls kostete dieser Pulli 40-60 Euro (kann mich nicht genau erinnern) und kam wegen seines groben Musters und der resultierenden Löchrigkeit kaum in Frage.
Anprobiert habe ich mich ein bisschen geärgert. Er kratzte weniger als gedacht (Glitzerwolle oder Wolle allgemein kratzt ja gerne mal, ich scheine besonders empfindlich zu sein) und er sah besser aus, als erwartet. Da musste ich doch wirklich kurz überlegen... aber der Preis war mir einfach zu hoch. Außerdem war er eine Nummer zu groß und der einzige zweite Pulli war nochmal eins größer, fragen wollte ich natürlich nicht - hätte mich nur in Versuchung geführt! (Da wusste ich noch nicht, dass mein Freund u.a. deshalb mit mir shoppen gehen wollte, weil er noch nach einem Weihnachtsgeschenk suchte - hätte alles ganz anders kommen können...) Strickwütig wie ich bin entschied ich, mir einfach einen zu machen... dann kamen die Weihnachtsgeschenke, eines änderte sich und der Plan kam ins Kühlregal (vonwegen auf Eis legen).


image

Eben fand ich diesen Pulli, und ich glaube, daran will ich mich ungefähr orientieren - zur Erklärung: der gesehene war mehrfarbig, wie es bei Effektwolle oder so entsteht. Mit verschiedenfarbigen Garnen kann man das aber leider kaum imitieren... meine Mama, die sich da auskennt, meinte auch, das würde dann seltsam aussehen. Dieser gefundene Pulli allerdings löst das ganz gut mit den Streifen - deshalb will ich mich daran orientieren, denke ich. (Ich will nicht nur diese Farbverläufe, sondern am liebsten auch "Glitzerverläufe", also stellenweise Schimmer und an anderen Stellen nichts. Der anprobierte Pulli hatte Pailletten mit drin, aber ich glaube das Schimmern war auch so nicht flächendeckend. So oder so, die Streifen halte ich für eine gute Idee, die Pailletten "schenke ich mir" vermutlich. Zu viel Gefummel, glaub ich. Dazu kommt, dass dieses Modell viel grobmaschiger ist, da funktioniert es glaub ich auch nicht so gut - höchstens mit größeren Pailletten, dann jedoch entsteht nicht dieser Glitzereffekt, sondern man erkennt die Pailletten als solche. Glitzerwolle-Streifen kämen noch in Frage, aber die kratzen dann höchstwahrscheinlich wirklich...)  

Was meint ihr so? Das schöne an so großen Maschen ist glaub ich auch, dass es sich recht schnell strickt... bloß sieht es aus, als wäre ziemlich dünne Wolle mehrfach genommen worden. (Vielleicht sieht es mit dicker Wolle doof aus?) Das würde wiederum einen ziemlichen Wollverbrauch bedeuten... da komme ich dann womöglich doch auf die 40-60 Euro. (Volltreffer, was?)

Nach einem anderen Modell stricke ich gerade an einem ebenfalls grobmaschigen Boleropulli (also quasi einfach ein bauchfreier, wie zu kurz geraten) mit so einer mehrfarbigen Wolle. Mal sehen, wie der wird. Bilder folgen nach Fertigstellung, wann immer die sein wird...

Ich krieg das Bild leider nicht größer, irgendwie erschließt sich mir der Trick dahinter noch nicht ganz - meine Vergrößerungsversuche sind speicher-resistent...

6.1.14 04:55, kommentieren

Loslassen und auf "löschen" klicken

Warum hängt man so an seinen Texten? Warum schreiben manche die immer wieder selbe Geschichte, statt an einer Version zu korrigieren, was nicht passt? Oder veröffentlichen ihr Tagebuch?
Oder anders: Warum ärgert es mich so, dass ich einen Teil des Texts für die Uni weglassen kann? Wegen der gemachten Arbeit? Eher nicht... Ich sollte mich freuen und so übermäßig überzeugt war ich sowieso nicht von dem Text.
Viel wichtiger - geht es damit nur mir so? Stört es andere auch, wenn sie einen Text löschen müssen?
Komische Sache ist das...

5.1.14 05:14, kommentieren

Kaffeeklatsch?

Letztens definierte ich diesen Blog via "Über..."-Seite als Einladung zum Kaffeeklatsch (bzw. Kaffeekakaokuchenklatsch). Es erklärt, ohne dass ich es beabsichtigte, warum Inhalte hier so banal sind. So hopsi-dopsi und blabla.
Kaffeeklatsch, was assoziiert man denn damit? Ich jedenfalls denke an folgendes: Frauen, Kaffee aus winzigen Tassen und Kuchen mit Kuchengabeln - wobei nur wenig Kuchen auf dem Tisch steht, den ich da geistig vor mir sehe - und sogar eine Tischdecke? Ich höre Lachen und es geht um Themen wie... Shoppen, Typen, Erlebtes, Geplantes, Triviales. Da bespricht man nix Tiefgründiges, unter so vielen und so in der Öffentlichkeit.
Ich schätze, hier ist es auch so. Es geht darum, was ich so stricke, welche Muffinrezept ich gebacken habe eventuell, was mit meinen Haaren los ist... es geht nicht darum, dass ich fast aus dem Studiengang fliege, Angst vor Zukünftigem habe, oder Hemmungen vor dem Aufschreiben gewisser Dinge... es geht nicht um Hautkrebs und Todesfälle, sondern darum, dass ich beim Friseur dachte "kann ich hier aushelfen? Ich will mal wieder Haare färben und meine sind leider raus".
Vielleicht ist das eine Chance: Bei so viel Trallala kann man womöglich mal kurz vergessen, woran man nicht mehr denken will. Es kommt darauf an. Entweder, ich denke "wie könnt ihr euch nur über solchen Unfug unterhalten? Ich habe Probleme!", oder ich denke "endlich muss ich mal nicht von dem reden, was daneben ist..." - eventuell kann ich es sogar selbst entscheiden, wie ich die Sache sehe.

Ehrlich gesagt schreibe ich das, weil ich nicht will, dass ihr ein falsches Bild von mir bekommt. Das hier ist zunächst nur ein Kaffeeklatsch. Vielleicht wird mal mehr daraus, das werden wir dann sehen.

3 Kommentare 4.1.14 01:05, kommentieren

Jahresendsaktualisierung

Warum gibt es Plätzchen nur an Weihnachten?
Wo kriege ich Bilder von der Landschaft aus Hobbit II?
Wofür will ich mich dauerhaft einsetzen?
Ist "Lockenbalm" eigentlich so klebrig wie Schaumfestiger?

Ziele für Quartal I:
Stricken
Pulli-Ding "Grönland"
Strickjacke dunkelblau
Strickjacke grau
Mütze grün
Mütze(n) für M.
irgendwas nach Anleitung
Schreiben
Uni-Sachen (Abschluss!)
x Seiten
Sonstiges
roten Faden finden (hier)
Klavierstück "flüssig machen"
Spanisch "flüssig machen"
Joggen - 5 in unter 60, 1.5 am Stück
(wichtigere Ziele umsetzen)

Glitzernagellack so dick, dass er am Stück ab geht.
Dauerwelle! Richtige Entscheidung!
Wax oder Sugar?, das ist mal ne Frage!
Schneelandschaft oder Herbstbild?

31.12.13 02:23, kommentieren