Von blondierten Dauerwellen, manipulierten Strickzöpfen und Titeltrallala

Wird mal wieder Zeit!
Fangen wir am Ende an (das eigentlich der Anfang sein müsste) und "ziehen das Pferd von hinten auf" - oder so. Gedankengänge.
Titeltrallala und Gedankengänge, darum geht es. Es geht aber irgendwo auch um Kaffeeklatschquatsch und offensichtlich auch um Alliterationen (seid ihr euch da sicher, mit dem Doppel-L?) und eigentlich hätte ich gerne was wie Freitagsfunde (leider vergeben). Ein Wort zum Montag oder Sonntagssorgen würden jedoch das Ganze auf einen konkreten Wochentag beschränken. Dismissed. Irgendwelche Vorschläge?

Manipulation. Manipulation ist manchmal gar nicht so böse, beispielsweise wenn man nach drei Reihen feststellt, dass man beim Zopfmuster wieder in die falsche Richtung abgehoben hat. Vorne oder hinten - wer strickt, wird's verstehen. Also was tun? Zwei extra Nadeln holen und die Reihen wieder auf dröseln, den Dreher in die andere, richtige Richtung drehen, und wieder Maschen zaubern. Puh. Aber schon wieder alles auf machen? Nee. Keine Lust. Schon gar nicht bei 179 Maschen pro Reihe. (Ja, ich hab mich verzählt - es liegt keine absurde Vorliebe für seltsame Zahlen vor.)
Wenn das Ergebnis nicht phänomenal wird... weiß ich auch nicht. E**y vielleicht...?

Nun noch ein Wort zum Haare-färben und Locken-wollen. "Das ist voll schlecht für die Haare, Chemie!, das greift die Haarstruktur an!" - Ich weiß ja nicht, ob man sich bei Harry Potter (der irgendwo) die Haare anders zaubern kann (wenn man nicht gerade einer von dieser Gestaltwandlersorte ist, oder wie das heißt), scheinbar hat da auch niemand ein Interesse daran (außer Hermine, die sich aber mit "handelsüblichen Mitteln" die Haare glättete, jedenfalls gehe ich davon aus - gibt es da nicht einen Kommentar zum Ball in Teil 4, wie viel Zeit sie gebraucht hätte?), aber solange sich hier nichts ergibt (Gentechnik etwa?) bleibt einem wohl nichts anderes übrig, als bei einem größeren Änderungswunsch der Haarfarbe oder -form mit möglichst langer Haltbarkeit zu chemischen Hilfsmitteln zu greifen. Und warum? Weil eine Veränderung der Haarstruktur nötig ist, um glatt zu lockig, lockig zu glatt oder eine Farbe zur anderen zu machen. (Abgesehen natürlich von der regelmäßigen Verwendung von Glätteisen, Lockenstab und Tönung, wobei das weder große noch dauerhafte Veränderung bringt, vor allem letzteres nicht!) Also, was ist nochmal die Kritik? Die Veränderung bzw. der Angriff der Haarstruktur? Sorry, aber entweder du willst es, oder eben nicht. Ich beschwere mich doch auch nicht, dass Abnehmen eine Veränderung des Körperfettanteils zur Folge hat, sogar eine Attacke auf die Fettzellen, quasi. Ist doch Sinn der Sache?! Klar, auf die kann man verzichten. Aber Haare wachsen nach. Meinetwegen nicht so schnell, und ja auch wieder in der alten Form. Es ist wohl wieder diese Klausel mit dem Prioritäten-setzen-zwecks-Entscheiden: lieber unveränderte Haarstruktur oder lieber neue Form/Farbe?
Ehrlich gesagt, ich bin da etwas verwöhnt und daher vielleicht unfair schmerzfrei. Ich habe schnell wachsendes, unempfindliches Haar, und ziemlich viel davon (aber nur normal dick, sogar fast dünn - ganz so "schlimm" ist es also nicht), und ich kann bisher färben, blondieren und dauerwellen, wie ich will, ohne "bestraft" zu werden, zumindest nicht besonders. Im Ernst, die größten Probleme habe ich mit der Kopfhaut und dem leicht verätzten Ohr (das sich um die Watte drum herum in die Chemie geschummelt hatte), und kämmbar waren meine Haare im Nacken sowieso noch nie. Und zum Glück will ich bislang immer nur eins von beidem, Form oder Farbe - und ich hab nichts gegen Kurzhaarfrisuren.

Kaffeekram. Das wäre doch ein schönes Wort.


3 Kommentare 30.12.13 05:27, kommentieren

Mit Alice und Peter im Wunderland...

Ich träume so, so oft seltsame Dinge, das verdient quasi ein eigenes Kapitel. Hier ist es.

Letzte Nacht zum Beispiel träumte ich, ich wäre mit Alice und Peter Pan im Wunderland. Ja, genau. Nur dass Alice und Peter irgendwie gar nicht nett waren, und sie schienen auch nicht zu wollen, dass ich dort bin. Das war SELTSAM!

1 Kommentar 20.3.12 22:37, kommentieren

Buena Suerte.

Meine Oma Eva ist eine weise Frau. Ich mag sie, früher hat sie immer mit mir gespielt und heute hat sie immer einen guten Rat. Sie ist zwar meine einzige Oma, aber ich bin sicher, hätte ich mehrere wäre sie trotzdem meine Lieblingsoma.
Ich arbeite gerade an meinem Abschluss. Im Moment habe ich noch zehn Tage für zehn Seiten, das ist... nervig. Anfangs dachte ich, das wird super, aber inzwischen frage ich mich, wo meine Inspiration bleibt. Die Bücher in der Schule sind nutzlos, und da ich mir nichts ausdenken darf, werde ich wohl auf ein langweiligeres Thema zurückgreifen müssen.
Darüber habe ich auch mit meiner Grandma gesprochen. Sie sagte,
"Ein Buch schreibt sich nicht über Nacht!" (da ging es dann nicht mehr um meine Abschlussarbeit)
Ich sagte,
"Aber warum nicht?", und sie lachte.
Recht hat sie... aber das hilft mir auch nicht.
Eigentlich hatte ich heute fertig sein wollen. Dann hätte ich in ein paar Tagen nochmal drüberschauen können. Tja, stattdessen sitze ich hier, offensichtlich.
Gut, ich starte einen neuen Versuch.
(Um ehrlich zu sein: Das Schreiben ist nicht das Problem - es ist das Lesen. Ich muss Texte raussuchen und Textstellen rausarbeiten und so Sachen. Ein bisschen bin ich sicher selbst dran schuld, aber wie sehen die Alternativen aus? Also weitermachen...)

1 Kommentar 20.3.12 22:07, kommentieren